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DLRG St. Ingbert, SFI und Tauchclub Turtle Divers St. Ingbert warnen vor Vereinszusammenbruch aufgrund drastischer Preiserhöhungen

Veröffentlicht: 01.06.2023
Autor: Lukas Michel

Pressemitteilung vom 01.06.2023

St. Ingbert, 01.06.2023 – Das blau hat vor kurzem Preiserhöhungen für den normalen Bäderbetrieb
angekündigt. Am Mittwoch wurden auch die örtlichen Vereine über die massive Preissteigerung für
den Vereinssport informiert. Die St. Ingberter Schwimmvereine äußern ihre tiefe Besorgnis über die
Preissteigerungen für Vereine. Dabei kommt es zu einer Preiserhöhung und gleichzeitiger
Verkürzung der Schwimmzeit. Die Bäderbesitzgesellschaft plant folgende Änderungen: von 2 Euro
à 60 Minuten pro Bahn auf nun 15 Euro à 45 Minuten. Umgerechnet bedeutet das für jede Bahn:
aus 2 Euro pro Stunde werden 20 Euro pro Stunde. Dies wird dazu führen, dass die betroffenen
Vereine vor großen finanziellen Herausforderungen stehen, da es sich hierbei um eine Steigerung
um das 10-fache handelt, die außerdem bereits ab dem 01. September dieses Jahres in Kraft treten
soll.


Die Bäderbesitzgesellschaft hat die entsprechenden Vereine dazu aufgerufen, Sparmaßnahmen zu
ergreifen, um diese Preiserhöhung zu bewältigen. Bedauerlicherweise ist keiner dieser Vereine in
der Lage, dies umzusetzen und die gestiegenen Kosten zu stemmen. Dadurch ist die Existenz dieser
Vereine und somit ihre wichtige ehrenamtliche Arbeit gefährdet. Durch die anhaltende Inflation und
den durch die Corona-Pandemie ausgelösten Rückgang der Mitgliederzahlen sehen sich die Vereine
einer ohnehin hohen Belastung ausgesetzt. Finanzielle Ressourcen sind kaum vorhanden.


„Wir fordern eine dringende Überprüfung der Preiserhöhungen und eine angemessene finanzielle
Unterstützung für die Vereine, um sicherzustellen, dass wir unsere wichtige Arbeit fortsetzen können.
Es liegt in unserer Verantwortung, die Zukunft der Schwimmvereine zu sichern. Wir müssen
gewährleisten, dass Kinder und Erwachsene weiterhin Schwimmen lernen können. Sonst drohen
schwerwiegende Auswirkungen auf die Schwimmfähigkeit und letztendlich auf die Sicherheit der
Bevölkerung“, so Johannes Rohe, Vorsitzender der DLRG Ortsgruppe St. Ingbert.


Trotz ständiger Betonung einer Partnerschaft auf Augenhöhe seitens der Bäderbesitzgesellschaft
sei davon leider nichts zu spüren. Die Vereine fühlten sich mit dieser gravierenden Preiserhöhung
vor vollendete Tatsachen gestellt und es mangele an einer echten Zusammenarbeit, um Lösungen
zu finden, die für alle Seiten tragbar sind, so die Vereine.


„Die SFI sind eh und je ein zuverlässiger Garant für national und international erfolgreiche
Nachwuchstalente. Durch diese Maßnahme wird dem größten saarländischen Schwimmverein der
Boden unter den Füßen weggezogen. Eine Nachwuchsarbeit auf diesem hohen Niveau werden wir
so nicht mehr leisten können“, so Dr. Pamela Klotti-Franz, Vorsitzende der SFI.


Diese Erhöhung wird unter anderem durch den Bau des neuen Lehrschwimmbeckens und die
Inflation gerechtfertigt. Dies sei jedoch schwer nachvollziehbar, da das neue Schwimmbecken
größtenteils aus Landesmitteln finanziert wurde und die Inflation sich zwar immer noch auf einem
hohen Niveau befindet, aber rückläufig ist. Erstaunlich ist auch, dass nach den neuen Eintrittspreisen
eine Tageskarte rund 8 Euro kosten wird und damit erheblich günstiger ist als 45 Minuten
Schwimmzeit für einen Verein.


Die St. Ingberter Schwimmvereine appellieren daher in einem gemeinsamen Brief an den Minister
für Inneres, Bauen und Sport, den Landrat des Saarpfalzkreises, den Oberbürgermeister der Stadt
St. Ingbert, die Fraktionen im Stadtrat und in den Ortsräten, sich aktiv für die Unterstützung der
Schwimmvereine einzusetzen. Es ist wichtig, dass die Politik die Bedeutung dieser Vereine für die
Gemeinschaft erkennt und angemessene Maßnahmen ergreift, um ihre langfristige Existenz
sicherzustellen.

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